Am Hallo unter dem Motto „Gemeinsam aktiv – Familie und Sport“

Am Hallo unter dem Motto „Gemeinsam aktiv – Familie und Sport“. Auch ungewöhnliche Sportarten.

Stoppenberg. Der Essener Sportbund e.V. lud jetzt zur Zweiten Essener Sportbörse in die Sporthalle Am Hallo. Rund 200 Sportbegeisterte kamen der Einladung nach und informierten sich über die Angebote der Sportvereine an 20 Aktionsständen.
Der Essener Sportbund e.V., die Essener HSG Am Hallo e.V. und die AWo Stoppenberg veranstalteten die Börse unter dem Motto „Gemeinsam aktiv – Familie und Sport“. Und für Jung und Alt war ein buntes Programm zusammengestellt worden. Von Fußball über Boxen und Judo bis Tanzen stellten sich 17 Sportvereine vor. Auf einer Aktionsfläche in der Mitte der Halle zeigten die Sportler der Vereine Kostproben ihres Könnens und luden zum Mitmachen ein.

Großer Erfolg

„Die Sportbörse hatte 2009 einen so großen Erfolg, dass sie auf Wunsch der Sportvereine dieses Jahr wiederholt wurde“, sagt Ingrid Obst, die 2. Vorsitzende des TC Stoppenberg. Für die Vereine sei die Sportbörse eine „einmalige Möglichkeit“, sich vorzustellen und neue Mitglieder zu gewinnen. Das sei besonders wichtig in Zeiten sinkender Mitgliederzahlen.
Gerade die ungewöhnlichen Sportvereine hofften, mit ihrem Programm auf interessenten zu stoßen. Der Tanzverein „Assindia Star Dancers“

konnte zwar nicht mit einer Vorführung seines „American Square Dance“ aufwarten, versprach aber, im nächsten Jahr eine Choreographie vorzuführen. Dieses Mal wurden nur Handzettel verteilt.

Eckehard Truglowski vom „Bürger-Schützenverein Gut- Schuss Stoppenberg“ wirbt für seinen Sport: „Der Schützen- sport braucht mehr Toleranz. Schützenvereine sind keine reinen Saufvereine, in denen

sich Schießwütige treffen.“ Es brauche mehr interessierte Jugendliche, die den Schützen- sport betrieben und dadurch gesellschaftsfähiger machten. Um diese Jugendlichen zu locken, hatte Truglowski ein

Lasergewehr dabei, mit dem man auf eine Zielscheibe schießen konnte.
Bettina Ansorge und Katja Birkelbach zeigten mit einer hochklassigen Partie Badminton, warum sie beim TSV

Stoppenberg als Jugendtrainerinnen engagiert sind. Für sie ist die Veranstaltung keine reine Pflicht: „Die Jugend braucht Sport, und Badminton ist dafür sehr gut geeignet, darum sind wir hier.“

bild_am_halloFoto: Michael Gohl
Nicht nur für harte Jungs: Elvira Müller boxt gegen David-Catalin Beyenaru auf der Essener Sportbörse.

Artikel von Stefan Kreitewolf (veröffentlicht in “WAZ” 11.06.2010|)